doctari New Work Space

Wenn es um New Work, also das Neue Arbeiten, geht, müssen alle gestalterischen Überlegungen die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter, das Miteinander in Teams, die Unternehmenskultur sowie die räumliche Arbeitsumgebung einschließen. Individualität und ein hohes Maß an Flexibilität spielen im Arbeitsalltag bei doctari eine wichtige Rolle. Zusätzlich erfordert das beständige Unternehmenswachstum, dass alle Arbeitsflächen funktional eingerichtet und die Möbel modular einsetzbar sind. Gleichzeitig legen das Team und die Geschäftsführung einen großen Wert auf eine Wohlfühlatmosphäre in den Office Räumen. All diese Faktoren wurden im Designkonzept der dan pearlman Project zusammengeführt und entsprechend dem Design-to-Cost Modell umgesetzt. Das Ergebnis: Flexibilität und Effizienz ohne das typische Großraumbüro-Flair! Die Zusammenarbeit mit dan pearlman startete doctari mit dem Wunsch, die Zonierung der 2.500qm großen Fläche auf insgesamt fünf Etagen weiter auszuarbeiten. In enger Abstimmung entstand dann das detaillierte Flächenkonzept. Dieses sieht sowohl öffentliche Bereiche als auch Räume für Ruhe und fokussiertes Arbeiten, zum diskreten Austausch oder für Meetings vor. Auch an Raum für das soziale Miteinander wurde gedacht. Auf allen Etagen bilden Cave-Situationen wie gläserne Telefonzellen, eine Bibliothek und ein kleiner Workshop-Raum Orte des konzentrierten Arbeitens. Die offen gestalteten Flächen unterstreichen das Gemeinschaftsgefühl, während natürliche Trennelemente wie helle Holzschränke und viele Grünpflanzen persönliche Arbeitsinseln entstehen lassen. Das Mobiliar setzt auf Ergonomie und Flexibilität ohne feste örtliche Bindung. So können schnell neue Sitz- und Arbeitssituationen geschaffen werden. Die Reduktion auf wenige Materialien wie Holz und Filz unterstreichen eine klare und natürliche Raumstruktur. Auch in puncto Licht setzt das Konzept auf eine ganzheitliche Planung, um eine möglichst natürliche Atmosphäre zu gestalten. Für Arbeitstische, Stühle und Sofaelemente werden Zukaufmöbel verwendet, die Teil der Gesamtleistung sind. Schranksysteme und eine große Cave-Einheit für ungestörtes Telefonieren und One-on-One Meetings basieren auf den Möbeldesigns der Project-Architekten. Im großzügigen Meetingraum trifft Natur auf Industrie-Charakter. Der bewusste Kontrast aus Holz und Stahl lässt den Bereich sowohl warm und freundlich als auch roh und ungeschliffen wirken. Abseits der Workshop- und Meetingbereiche gibt es auf allen Etagen Wandelemente mit Whiteboards und Pinnwänden, um auch außerhalb der klassischen Meetingumgebung Ideen schnell festhalten zu können. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Gestaltung eines New Work Space sind die verschiedenen Anforderungen der einzelnen Abteilungen. Mitarbeiter aus HR oder auch die Geschäftsführung benötigen diskrete Arbeitsbereiche und sollen dennoch gleichzeitig Teil der familiären Arbeitsatmosphäre sein. Deshalb wurden mobile Glastrennwände entwickelt, mit denen separate Büros abgetrennt werden können. Diese bieten gleichzeitig aber eine hohe Transparenz. Als besonderes Highlight erwartet die Mitarbeiter mit dem Marketplace im ersten Obergeschoss ein offener Multifunktionsraum. Hier kann gekocht und Tischtennis gespielt werden. Es gibt Sitzeckenelemente für eine entspannte Mittagspause und ein modulares System aus Pappkartonboxen, dass flexible Bestuhlungen ermöglicht. Hier finden künftig auch die Townhall Meetings von doctari statt. „Bei der Gestaltung und Realisierung eines New Work Space geht es nicht nur darum, auf das Gebäude einzugehen. Die Kultur und die Mitarbeiter eines Unternehmens definieren das Design genauso wie die Architektur“, sagt Marc Eisenbach, CEO dan pearlman Project. Als Partner hört die Arbeit der Project-Architekten nicht mit der Übergabe der Räume an den Kunden auf. Sie begleiten das Projekt auch nach dem Roll-Out, um jederzeit auf Änderungswünsche einzugehen und Adaptionen vorzunehmen. Denn: New Work Spaces und Offices brauchen genau die gleichen agilen Prozesse wie das Arbeiten nach New Work Grundsätzen selbst.