Zoo Tbilisi Masterplan

Für ein Gesamtgebiet von 230 Hektar sieht der Masterplan ein multi-saisonales Mischkonzept im neuen Zoo Tbilisi vor. Auf dem Areal sollen künftig verschiedene geografische und Vegetationszonen entstehen, die Tiere aus sechs Kontinenten beherbergen. Ausgehend von einer umfangreichen Analyse empfehlen die Planer von dan pearlman, über die Wunschliste des Zoos hinaus zusätzliche Tiere aufzunehmen. Um das Konzept zu realisieren, werden nicht nur die Flora und Fauna der realen Lebenswelten der Tiere aus Afrika oder Australien auf nachahmenswerte Weise integriert. Auch die Attraktionen sind in den Masterplan eingebunden. So entsteht ein Abbild der Welt in Georgien. Im Herzen des Zoos erwartet Besucher ein multi-saisonales Zentrum mit Attraktionen wie einem Aquarium, Tropenhaus und Green-Energy-Gebäude, das ganzjährig zu Tagesausflügen einlädt. Über die Kernzone hinaus locken riesige Themenwelten zu ausgedehnten Abenteuerstreifzügen. Was an einem Tag nicht zu schaffen ist, kann dank des integrierten Hospitality-Konzepts auch bei einem Kurzurlaub erkundet werden. Neben Shops und Restaurants ist dabei auch für Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt. Ein zielgruppenorientiertes Nutzungskonzept weist im Zoo „points of interest & activities“ für große und kleine Besucher aus. Aktivitäten wie Klettern, Ponyreiten, Paragleiten oder Wandern und ein integriertes Transportkonzept mit Abenteuerzügen und Gondelfahrten sowie der Verkehrsanbindung an die Hauptstadt verstärken den Erlebniswert. Um die Identifikation der Georgier mit ihrem neuen Zoo zu garantieren, soll auch die georgische Geschichte in einer eigenen Welt im Zoo eingebunden werden. Eine kaukasische Burg ist hier das architektonische Wahrzeichen und bietet nicht nur Raum für Feste und Events, sondern auch ein emotionales Identitäts- und Heimatgefühl. Damit der Zoo auch langfristig für Besucher attraktiv bleibt, wurde im Masterplan bereits eine spätere Erweiterung des Zoos vorgesehen. Um das gesamte, für den Zooneubau zur Verfügung stehende Gebiet optimal auszunutzen, ist künftig noch ein Habitat für Tiere und Pflanzen der kanadischen Tundra und Taiga geplant.