Gerry Weber Shop Konzept

Mit dem modernen, monochromen Storekonzept geht GERRY WEBER neue Wege und stellt die Kundin in den Mittelpunkt. „Wir möchten einen Ort der Inspiration schaffen. Ein Ambiente, in dem unsere Kundinnen sich wohlfühlen und Neues entdecken können, welches zum Verweilen und zum Austausch einlädt und wohin sie gerne wiederkommen“, sagt Anja Hecht-Meinhardt, Geschäftsführerin Retail. Ziel des modernen, klaren Formats ist es, den Kundinnen echte Kauferlebnisse zu bieten und das Gefühl zu vermitteln, „zu Gast bei GERRY“ zu sein.

Die Botschaft „zu Gast bei GERRY“ lässt die Assoziation mit einer starken, selbstbewussten Frau zu, die modeinteressiert ist und sich gerne inspirieren lässt. Diese Botschaft richtet sich dabei selbstverständlich an die vielen jungen und junggebliebenen, treuen Kundinnen der Marke und an alle Frauen, die die Marke neu für sich entdecken möchten. Das moderne Format präsentiert sich deshalb gleichermaßen offen, jung und kommunikativ. Bereits die Visitenkarte des Stores, der Eingangsbereich mit dem markanten GERRY WEBER-Schriftzug, der offenen Fassadengestaltung und den starken Sichtachsen ins Innere, gewährt viele Einblicke in das großzügig gestaltete, helle und freundliche Ambiente des Stores. Die Highlight-Präsentation mit ausgewählten Outfits sowie ein Digital Signage Screen in den Schaufenstern locken interessierte Besucherinnen charmant in das Innere der GERRY WEBER-Welt.

Hier werden die Kundinnen schon im Eingangsbereich durch gut platzierte, besondere Signature-Möbel überrascht. Das Herzstück des neuen Stores ist der große Community-Table, der viel Platz für kuratierte Ware bietet und zugleich im Rahmen von Instore-Events multifunktional genutzt werden kann. Um den Community-Table herum entwickelt sich ein Storedesign, welches durch helle, warme Farben, natürliche Materialien, klare Linien und eine moderne und aufgeräumte Warenpräsentation überzeugt. Auch die Haptik der Materialien orientiert sich an Gegensätzen wie samtig und rau, glatt und gerippt. So sind Decke und Wände mit einem rauen Putz versehen, der im Gegensatz zu dem samtig wirkenden Schichtstoff des Community-Table steht. Das ganze Storedesign kommt im Wesentlichen mit einer Farbe aus und präsentiert sich im monochromen Look. Besonders hervorzuheben ist das Material Eisbuche, welches durch einen gezielten Alterungsprozess eine interessante Patina entwickelt und im Kontext von Stores bisher ungesehen ist. Hell und freundlich bei jeder Tages- und Jahreszeit – auch das gewährleistet der Store durch eine ausgeklügelte Beleuchtung für die Ware, die auf einem zwischen Boden und Decke verspannten Stangensystem aus ecru-farbigen Stahl oder auf cleanen, flexiblen Präsentationsflächen inszeniert wird. Neu gedacht wird auch die Lagerung der Ware, die in intelligenten Schränken direkt im Shop integriert ist, so dass ein schneller Zugriff auf die passenden Größen ermöglicht wird. Die Fronten der Schränke sind dabei zugleich als Leuchtkästen gestaltet, die die GERRY WEBER Claims, „So Gerry“ und „Gerry & me“ sowie aktuelle Kampagnen abbilden. Gleichzeitig sorgt eine Inszenierung des „Look of the Week“ für immer neue Inspiration und lädt zum Wiederkommen ein.

Ist die Kundin fündig geworden, kann sie sich zwischen verschiedenen Umkleidekabinen entscheiden. Zum einen gibt es mehrere Kabinen, die frei schwebend direkt im Laden zur Wahl stehen. Zum anderen wartet der Store mit einem hellen und freundlichen Umkleidebereich auf, der mit großen, angenehm ausgeleuchteten Umkleiden sowie einer speziell für gemeinsame Shopping-Abenteuer zugeschnittenen „Freundinnen-Kabine“ ausgestattet ist. Alle Umkleiden sind zudem mit einem Smartphonehalter für gelungene Selfies ausgestattet, damit sich die Kundin direkt Feedback zum neuesten Shoppingfund einholen kann. Das sorgt auch bei der Anprobe für einen hohen Wohlfühl- und Spaßfaktor. Für müde Shopping Queens gibt es eine gepolsterte Sitzbank von COR, die selbstverständlich ein Tablett für Kaffeetassen intergiert hat und die neben vielen anderen

Sitzgelegenheiten jederzeit zum Relaxen bereitsteht. Im Umkleidebereich findet sich auch der „Digitale Concierge“, der gemeinsam mit einer Mitarbeiterin oder allein nach weiteren Empfehlungen befragt werden kann. Überall im Store lassen sich darüber hinaus QR-Codes fotografieren, die weitere Looks direkt auf das Smartphone der Kundin schicken. Screens in den Schaufenstern und im Store selbst sowie Tablets, ermöglichen es, noch tiefer in die Marken- und Produktwelten einzutauchen und sorgen zudem für eine stärkere Verzahnung von Online- und Offline-Handel. Das überzeugt die Kundinnen, denn alle digitalen Elemente dienen nicht dem Selbstzweck, sondern liefern Service und Mehrwert. Im neuen GERRY WEBER Store weicht selbst der klassische Kassentisch einem Service-Counter mit Kaffeebar und Smartphone-Ladestation und wird so zum Ort der Kommunikation.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt beim neuen Storekonzept eine wichtige Rolle: Die eingesetzten Textilstoffe für die Umkleiden und auch die Schichtstoffe der Warenträger sind nachhaltig. Zudem laufen die Kundinnen auf einem Bio-Boden von WINEO ohne PVC und die Ware wird mit einer energiesparenden LED-Beleuchtung in Szene gesetzt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überzeugt das Storekonzept als markt- und roll-outfähige Lösung, die gleichzeitig kostengünstig umzusetzen ist.

Entwickelt wurde das neue Storekonzept unter dem Arbeitstitel „Strong Women“ für GERRY WEBER gemeinsam mit der dan pearlman Group unter Regie von Creative Director Marius Bell. Und auch bei der Umsetzung setzt GERRY WEBER getreu dem Motto „Support your locals“ auf lokale Partner. Tatjana Rothermundt, Head of Retail Experience, sagt dazu: „Bei einem strategisch so wichtigen Projekt ist es gut, kreative, innovative und leistungsstarke Partner an unserer Seite und in unserer Nähe zu wissen, die unser Verständnis von Qualität teilen.“ Für die Ausarbeitung und Umsetzung des Ladenbaus zeichnet Stapelbroek, Legden, verantwortlich. Das Lichtkonzept wurde von Prolicht, Büro Berlin, erstellt. Die Design-Möbel kommen von COR Sitzmöbel, Rheda-Wiedenbrück, die Bodenbeläge von Windmöller, Augustdorf, und die Teppichböden von Object-Carpet, Krefeld.