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dan New Work Expert Jannike Stöhr

Jannike Stöhr über ihre Suche nach dem Traumjob
Mein Ausstieg aus dem klassischen Arbeitsleben und mein Einstieg in das Thema New Work begann mit meinem Projekt „Das Traumjob-Experiment“. Das Traumjob-Experiment war sozusagen der Auslöser, um mich mit neuen Arbeitswelten und neuen Formen von Arbeit zu beschäftigen. Mein Thema kristallisierte sich als ein New Work Thema heraus, obwohl ich ursprünglich aus einer sehr persönlichen Perspektive gestartet bin. Auch wenn ich nach Abschluss des Traumjob-Experiments klar sagen kann, dass ich den einen Traumjob nicht gefunden habe, so habe ich doch eine Antwort gefunden und weiß, was ich machen und wie ich arbeiten möchte. Für mich ging und geht es darum, einen Sinn in der Arbeit zu finden, selbst aktiv gestaltend tätig zu sein und mit anderen auf Augenhöhe arbeiten zu können. Ich habe eine neue Qualität von Achtsamkeit in Bezug auf mein Tun und meine Arbeit entwickelt. Ich empfehle jedem, sich zu trauen, genau hinzuschauen. Für mich ist das der erste Schritt zur Veränderung. Auf diesem Weg hat mich insbesondere Brené Brown mit ihrem Buch „Verletzlichkeit macht stark“ inspiriert, denn sie plädiert für den Mut, sich für das einzusetzen, was uns wirklich etwas bedeutet.
Jannike Stöhr über die kleinen Schritte auf dem Weg zum Traumjob
Meine Suche nach dem Traumjob war tatsächlich radikal. Ganz so radikal muss man Berufsorientierung nicht zwangsläufig angehen. Richtig ist es aber, sich auf die Suche zu begeben, sich selbst auf den Grund zu gehen und zu hinterfragen, wie und wo man arbeiten möchte. Dafür reicht es auch aus, einfach mal andere Dinge auszuprobieren, zum Beispiel innerhalb eines Projektes am Wochenende, bei einem Nebenjob, während eines Ehrenamtes. Ganz wichtig ist dabei der Austausch mit anderen, neue Inspiration und das Sammeln von Erfahrungen. Hier hilft es, sich selbst zu beobachten: Was macht mir Freude und geht mir leicht von der Hand, was mache ich nicht so gerne oder was belastet mich. Eine gute Form der Selbstanalyse ist es, Tagebuch zu schreiben. Das kann ich jedem empfehlen.
Jannike Stöhr über Unternehmen und New Work
Ganz eindeutig verändern sich unsere Arbeitswelt und die Bedürfnisse von Mitarbeitern grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen sich den daraus resultierenden Fragen pro-aktiv stellen. Es ist ja kein Geheimnis, dass Mitarbeiter die innerhalb eines Unternehmens ihre Berufung leben können, zufriedener sind, bessere Leistungen und Ergebnisse erbringen, von Burnout und Depressionen seltener betroffen sind und letztendlich auch die besseren Markenbotschafter sind. Von meinem neuen Projekt erhoffe ich mir diesbezüglich sehr viel. Es geht für mich darum herauszufinden, was zukunftsträchtige Jobs sind und wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Meine Motivation ist es, wieder sehr viel zu lernen und mit den erworbenen Erfahrungen die Zukunft positiv mitzugestalten. In dem Aufzeigen von wünschenswerten Möglichkeiten liegt für mich der Schlüssel für einen Gegenentwurf zu dem vielbeschworenen Negativszenario zum Thema Digitalisierung und neue Arbeitswelten.
www.jannikestoehr.com
www.30-jobs-in-einem-jahr.de

Jannikes aktuelle Berichte zu ihrer New Work Erfahrung als:
VR Experience Designerin
Service Designerin
Data Scientist