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Drei Fragen an... Bernd Blome News

Bernd Blome, Head of Experience Architecture und Prokurist, über den Nutzen starker Partnerschaften im gesamten Planungs- und Bauprozess

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Warum und wie kam es zur Partnerschaft mit emproc BMP?
Mit emproc haben wir schon einmal während unseres ersten Großprojektes Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover mit einer Gesamtsumme von rund 37 Mio. € zusammengearbeitet. Kostenplanung und Kostensteuerung sind in Bauprojekten immer eine Herausforderung. Mit emproc konnten wir das Kostenplanungstool PROBIS exakt an die Projekt- und Kundenbedürfnisse anpassen und von der ersten Kostenschätzung bis zur Kostenfeststellung und zum Mittelverwendungsnachweis einen durchgängigen Workflow mit hoher Kostensicherheit und jederzeitiger Transparenz für den Bauherrn darstellen.
Auch heute noch ist unser Ziel, Projekte von der Idee über das Bauen bis zur Übergabe zu realisieren. Wir wollen unseren Kunden ein Höchstmaß an Kreativität, Einzigartigkeit und Qualität bei gleichzeitiger Transparenz und Sicherheit über Prozess und Kosten während des gesamten Projektzeitraums anbieten. Mit emproc BPM haben wir dafür den richtigen Partner gefunden. Seit diesem Jahr arbeiten wir weit über das Thema Kosten hinaus in mehreren Projekten zusammen.

Wie läuft die Zusammenarbeit und welche Projekte werden bereits gemeinsam bearbeitet?
Die Zusammenarbeit läuft sehr gut. Indem wir frühzeitig das gesamte Knowhow unserer beiden Büros zusammenführen, gelingt es uns, Reibungsverluste im gesamten Prozess zu minimieren und unsere Kunden hinsichtlich aller Leistungen von Beginn an professionell zu beraten und zu begleiten. Das erklärte Ziel ist eine persönliche, offene und zielgerichtete Zusammenarbeit mit den Kunden.
Unser momentan ehrgeizigstes Projekt ist die Panda-Anlage im Zoo Berlin aufgrund der kurzen Planungs- und Bauzeit von nur 14 Monaten und der großen politischen Bedeutung. Bereits mit Beginn der Planung wurde in enger Zusammenarbeit mit Knut Nell von emproc BMP eine maßgeschneiderte Planungs-, Ausschreibungs-, Vergabe- und Bau-Strategie entwickelt, um den Zeitplan für den Zoo sicher halten zu können.
Gemeinsam arbeiten wir auch an einer neuen Volieren-Anlage für Drills und Meerkatzen im Zoo Hannover und planen derzeit weitere Projekte für 2017.

Warum ist es sinnvoll, Teil-Aufgaben aus dem Bereich der Projektsteuerung selbst in die Hand zu nehmen?
Eine qualifizierte Projektsteuerung kann den Bauherrn insbesondere bei sehr großen Projekten Vorteile bieten. Die Aufgaben des Projektsteuerers beinhalten im Wesentlichen delegierbare Bauherrenaufgaben in den Bereichen Organisation, Kosten, Termine, Qualitäten, Verträge. Mit der HOAI 2013 wurden bereits mehr Leistungen aus den Bereichen Kosten- und Terminplanung in die Hände der Architekten gelegt. Mit unseren aktuellen Projekten in Berlin und Hannover gehen wir noch einen Schritt weiter und beschreiten einen Weg ohne externe Projektsteuerer. Je nach Projekterfordernis bieten wir ergänzende steuernde Leistungen an. Diese liegen für den Kunden in einem finanzierbaren Rahmen und bringen ihm einen deutlichen Mehrwert in Form von Sicherheit und Entscheidungsoptionen. Solche Leistungen beginnen oft schon mit der Präzisierung der Aufgabenstellung, die gemeinsam mit dem Bauherrn in vorgelagerten Workshops weiterentwickelt wird, um von Beginn an mehr Klarheit in die Projektaufgabe und den Prozess zu bringen, und beinhalten im Weiteren beispielweise auch Änderungsmanagement und kontinuierliche Kosten- und Terminberichte.